Sonntag, 8. Mai 2011

Seoul zu Fuß... naja, zum größten Teil :)... und Bustour und sonstige Events

Hey guys, sorry, dass ich so lange nichts von mir hören lassen habe. Die Aufarbeitung der letzten Seoul Erfahrung war mit mehr Arbeit verbunden than expected. Soeben war ich mit Kollegen aus meiner !neuen Abteilung! zum Dinner, was BBQ, Soju und Bier bedeutet. Aber lasst mich von vorn beginnen.

In diesem Blogeintrag möcht ich euch vom vorletzten Wochenende erzählen, was bisher das coolste war und bei dem ich am meisten koreanisches Großstadtleben mitbekommen habe. Danach werd ich noch von den Highlights der letzten Arbeitswoche berichten.



07.05.

Bei Regenwetter brachen Lisa und ich Richtung Sintanjin Station auf, von der aus der Zug nach Seoul fährt. Die Tickets waren ja schon gebucht. Da wir noch Zeit hatten, gab es zur Stärkung noch nen Kakao in der Lotteria (AKA McD-Verschnitt).

Techno Plaza im Techno Valley...meiner Hood

Bahnhof Sintanjin

Ach neee :D

Nach guten 2 Stunden erreichten wir Seoul und wurden auch gleich von Hyosung, dem Trainee unserer Abteilung abgeholt. Er kennt Seoul wie seine Westentasche und zu Fuß erkundeten wir Koreas Hauptstadt. Los ging's natürlich an der Station :)



Straßen werden in Seoul prinzipiell unterquert :) Die meisten Kreuzungen haben einen Zugang zur U-Bahn oder sogar zum Bahnhof selbst, Kilometer vom Bahnhof entfernt. Dort werden jede Menge Dinge verkauft: von Nagelscheren zu Winterjacken. Das Straßenbild ist sehr beeindruckend. Hochhäuser wohin das Auge reich, trotzdem ist es relativ gün hier. Folgendes Bild ist bezeichnend:




Unterirdisch stießen wir irgendwie auf ein mit Export-Produkten vollgestopftes Einkaufscenter. Vor 10 bis 15 Jahren war das hier eine Art Departementstore, in dem es nahezu alles zu kaufen gab :) Sung Nye Mun ist der alte Name für Namdaemun...


Weiter führte uns Hyo Richtung Namdaemun ("großes Südtor") und dessen Market, der wohl neben Dongdaemun Market ("großes Osttor") der bekannteste in Korea ist. Tausende von Geschäften, Ständen und Restaurants sind hier zu finden.


Das ist das während der Joseon Dynastie unter dem 1. König Taejo im Jahre 1395 errichtete Namdaemun. Im 15. Jahrhundert wurde es umgebaut. Damals sollte es die Stadt vor Tigern schützen. Die dazugehörige Mauer wurde 1907 entfernt und ist nur noch im Norden und Süden auf Hügeln zu sehen. Nach schwerer Beschädigung im Koreakrieg wirde es 1961-63 wieder aufgebaut. 2008 hat es ein Verrückter niedergebrannt. Aus diesem Grund wurde eine Schutzhalle drübergebaut... die Bauarbeiten sollten 3 Jahre dauern und 21 Mio. US Dollar kosten. Sieht allerdings nicht danach aus, dass bald Neueröffnung ist :)


Auf dem Markt finden sich so einige lustige Produkte... vor allem zu einem guten Preis. Die Koreaner wissen aber, dass hier viele Fakes im Umlauf sind. Vielleicht kann ich noch einen Trainingsanzug von Dassler erstehen :)

Namdaemun und Myong-dong shopping area :)


Das ist das Zentralbankgebäude: Bank of Korea.

Central post office building in Myeong-dong


Am Brunnen vor dem Bank of Korea Building...



Namdaemun Market

Kurze Pause im Krispy Kreme Doughnuts und Blick aus dem Fenster zu Iced Cappuchino, Donuts und Patbingsu, einem Dessert aus Crushed Ice, Sweet Red Beans, Früchten und Sirup. Gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie lecker. Muss ich nochmal testen, ob das wirklich gut ist :)


Durch den Baum kann man es sehen: H&M. Der erste und einzige, den ich hier gesehen hab. Koreaner sind ja solche Fashion Victims. Aber die stehen in erster Linie auf teuere Markenware mit (für den durchschnittlichen europäischen Geschmack etwas zu) ausgefallenem Style. Vielleicht krieg ich mal ein paar overdressed Koreans zufällig vor die Linse, geht aber teilweise gar ne, wie die rumlaufen :D

Weiter ging's Richtung Cheonggyecheon, dem künstlich angelegten Strom in Mitten von Seoul. Ingesamt ist dieser ca. 900 Mio. $ teure Wasserlauf etwa 8.4 km lang und beginnt kurz vor dem Gwanghwamun-Square und mündet im Han River.





Die Laternen sind zu Ehren Buddhas aufgehangen. Die hängen schon ca. nen Monat, leider hab ich die nicht leuchten sehen. Dieser hat nämlich am Dienstag, den 5.5. Geburtstag gehabt. Alles Gute nochmal an dieser Stelle ;)


@Cheonggyecheon



Das is Haetchi, das Symbol von Seoul. Seit Mai 2008 ist Haetchi offizielles "Maskottchen" als Hüter der Gerechtigkeit kann dieses Fabeltier Gutes und Böses voneinander trennen. Erstmals erschien dieser Halb-Löwe-Halb-Drache als Symbol auf offiziellen Uniformen der Silla-Epoche (57 v.Chr. ― 935 n.Chr.). Im Joseon-Königreich (1392-1910) wurden Statuen von Haechi vor Palästen und Häusern aufgestellt um diese vor Unglück wie Feuer zu schützen. Hier als Exponat einer öffentlichen Ausstellung am  Cheonggyecheon (Drahtgestell und Papierhülle).
citi bank building



Die Quelle des Cheonggyecheon. Aber was dieses gefaltene Gebäude darstellen soll... I don't know!



Wohltätigkeitsevent Ecke Gwanghwamun-Cheonggyecheon... wer die Schüsseln mit möglichst vielen Münzen trifft erntet Applaus :]


SK headquarter... einer der Jaebol.

Bosingak-Glockengebäude (Belfry), die Glocke an sich wird im Museem aufbewahrt.


Am Jogyesa (sa heißt ja bereits Tempel, deshalb entweder Jogye-Tempel oder so) war alles vorbereitet für Buddha's Birthday. Sah echt beeindruckend aus. Durch die Laternendecke blinzelte das Sonnenlicht und erst auf dem zweiten Blick waren die Zettel mit den Namen der jeweiligen Unterstützer (Geldgeber, Mäzene) zu sehen. Trotz vieler Touristen waren eine Menge Leute da, um ihren Glauben auszuüben. Jogyesa ist seit den 1930ern der Haupttempel des Zen Buddhismus in Korea und besteht aus einem Hauptgebaeude (Daeungjeon), mehreren Nebengebaeuden und einem Glockenturm.


Hyo, me & one Haechi (v.l.n.r.)




Die Kids machen sich bereit für einen Austritt :)

Glockenturm des Tempels




Der Elefant ist ein heiliges Tier im Buddhismus. Er gilt als ruhiges, kräftiges Tier mit majestätischer Ruhe, die von Buddhisten angestrebt wird. Ein weisser Elefant soll der Mutter Buddhas im Traum erschienen sein. Dieser stellte Buddha selbst dar und war Hinweis auf seine Erleuchtung. Traeume von gebaehrenden Muettern deuten im Buddhismus auf den Charakter des Kindes hin. 
Blick in den Tempel

"Hinter" der Buehne

Little Buddha Statue


Außerdem waren wir am Insa-dong, eine der bekanntesten Shoppingstraßen für traditionell koreanische Dinge wie Tee, Kleider, Kunst oder Souveniers. Aber es gibt auch einige Restaurants und Imbiss-Stände dort:



 Korean sweets. Watch the video:




Ein paar Strassen weiter begann 19 Uhr eine Parade aufgrund Buddha's Birthday. Keine Ahnung wie lang die anhielt, wir sind aber 20 Uhr wieder aufgebrochen. Hier auch mal ein paar Videos:



Vorspulen erlaubt... im Nachhinein betrachtet sieht das ja totlangweilig aus... :/
Die Youtube-Vorschläge sind nicht von mir, das kann ich leider nicht kontrollieren.















 




Quer durch die Stadt waren wir auf dem Weg zu einer Bushaltestelle, von der wir auf Namsam Mountain gelangen. Dort steht der Namsam Tower (Seoul Tower N). Besonders bei Nacht ist dieser zu empfehlen.



New Haechi 



Bevor es manchmal rauf geht im Leben, muss man manchmal Treppen abwaerts steigen...
Der 1975 fertiggestellte Turm ist 236,7 m hoch und steht über 243 m ü. N.N. auf dem Namsam Mountain, daher auch Namsam Tower. Die Plattform für normalsterbliche Touristen befindet sich auf 133 m Höhe. Ein Stockwerk höher kann man französisch dinieren...
Oben bot sich ein gigantischer Ausblick. Leider zeigen die Bilder nicht sehr gut, wie beeindruckend es da oben war. Ganz besonders die Belichtung machte meiner Kamera zu schaffen. Gruss nach Hause!



Andi...Gruesse!



Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus nach Itaewon, dem "Auslaenderviertel" in Seoul. Dort ist es ziemlich amerikansich und die sehr vielen Nicht-Asiaten lassen einen kaum glauben, man sei in einer der groessten Touristenstaedte Asiens. Leider stellte sich direkt nach dem Ausstieg aus dem Bus ein unbehagliches Gefuehl ein... In einer U-Bahn voller Koreaner habe ich mich sicherer gefuehlt :) Als abendlichen Snack gab es Dueruem, hier AKA Kebab. Ziemlich klein, viel weniger Inhalt als beim Doenermann des Vertrauens in der Heimat, aber trotzdem sehr lecker. Der Inhaber war authentisch und musste seinem koreanischen Gehilfen hinter der Theke mit Nachdruck zeigen, wie eingerollt wird :D
Der Wischeimer ist auch nicht ohne *lol*


Zum Abschluss des Tages brachten wir Lisa zum Bahnhof, sie wollte nicht ueber Nacht bleiben. Per Bus fuhren Hyo und ich nach Bundang zu seinem Apartment (Richtig, Jay, der Kollege vom letzten Mal wohnt auch dort in der Nähe). Der Nachtspaziergang am Fluss entlang (alles fuer Radfahrer, Jogger und Spaziergaenger ausgebaut) tat echt nochmal gut und so landeten wir in der naechtlichen Unterkunft.


Mein "Bett" fuer die Nacht. War leider keine richtige Matratze, ich war aber froh endlich irgendwo zur Ruhe gekommen zu sein :) Hyos Frau hat schon geschlafen, am naechsten Morgen war sie schon weg, also konnte ich sie leider nicht kennen lernen.

*Good night* --> *Good morning*, 08.05.

Zum Fruehstueck servierte mir Hyo sein French Toast mit Sirup. Sehr lecker... suesser Armer Ritter eben :) Damit nicht genug. Brunch hatten wir hier:



Wirklich einer der besten Burger ever! Nur das Broetchen haette getoastet sein muessen, ansonsten alles total frisch mit viel Salat, nem Spiegelei und Ginger Ale als Soft Drink dazu. Nach dem Essen verabschiedete ich mich und nahm den naechsten Bus nach Seoul Downtown.


Dort konnte mein erstes Ziel nur sein: Tourist Information Center :) 




Direkt am Cheonggyecheon wurde ich fuendig. Als erstes stach mir das Skype-Telefon ins Auge...*yippieh* Leider war es erst um 7 in Deutschland... Die Uhren zeigen noch die Winterzeit. Hab die Mutti trotzdem zum Muttertag rausgeklingelt^^ Dort erhielt ich auch noch ein paar Tourist Maps usw., leider gab es so viel, dass ich nicht wusste, was nuetzlich ist :/


 Cheonggyecheon


Mein Zug ging erst 18:15 Uhr, also beschloss ich ne Bus-Tour zu unternehmen. Fuer 10.000 Won kann man den ganzen Tag in die Tourbusse ein und aussteigen und die bringen einen dann auf einer festgelegten Route direkt zum naechsten Sight. An Bord konnte man per Kopfhoerer jeweils kurz und knapp die wichtigsten Infos anhoeren. Da ich noch Zeit bis zur naechsten Tour hatte, lief ich am Gwanghwamun-Square entlang.



Statue of Admiral Yi Sun-Shin


Ein paar Meter weiter: die Statue von King Sejong the Great


Das erstmals 1395 erbaute Gwangwhamun ist das größte Tor des Gyeongbokgung Palace. Mehrmals durch verschiedene Kriege zerstört oder umgebaut wurde es 2006 bis 2010 der größten Restauration unterzogen. Dabei ist hier das Tor selbst gemeint. Der Platz davor wurde 2009 neueröffnet und verbindet Gwanghwamun Gate und Cheonggye Square. Im Hintergund sieht man den Bukaksan Mountain. Dann war es auch soweit, die Tour begann. Vorher traf ich noch ne Dame mittleren Alters, die ziemlich deutsch aussah und es am Ende auch war. Sie war aber nicht sehr gespächig... vielleicht nur auf Urlaub... aber das ist wiedermal typisch. À la "Ich bin hier nur im Urlaub, ich muss nicht mit anderen Leuten kommunizieren, außer vielleicht Essen bestellen..." lernt man ein Land NIE kennen! Leute, ohne zumindest ein wenig auf die Leute zu zugehen, werdet ihr nie Kontakt zu Menschen eines Landes herstellen. Der Spruch "Wer nicht fragt, bekommt auch nix" ist in Korea fast passend, jedoch sind Koreaner besonders für extrem europäisch aussehende Leute (etwas zu) offen, weil einem (meinem Empfinde nach) in jeder Situation geholfen wird und Koreaner ziemlich neugierig sind :) Und glaubt mir, hier steht man zu oft vor "böhmischen Dörfern". [Wenn ich das hier so reinschreib, klingt das so heimatnah :D] Manchmal kommt aber das fehlende Benehmen durch: zu oft wurde ich schon von eigentlich Fremden gefragt, ob ich ihnen, falls die denn mal in Deutschland aufschlagen sollten, ihnen das Land zeigen kann (oder wahrscheinlich einen kostenlosen Schlafplatz verschaffen kann)... vom Alter im ersten Satz ganz abgesehen... Nunja, die Bustour begann am Gwanghwamun Square, am Namdaemun Market und an Seoul Station vorbei:

 



Auch passierte der Bus das Korean War Memorial... da muss ich nochmal hin, leider nur aus dem Bus erwischt...

Natürlich war Itaewon ein Halt der Tour, dem Ausländerviertel, in dem sich vor allem Fast Food geschundene Amis rumtreiben.

Hier ist der Kebab Imbiss vom Vorabend


Gegensätze ziehen sich an: Weiter ging es in einem Viertel, in dem man Haustiere (speziell Hunde) aus dem Schaufenster kaufen konnte. Wenige Minuten von hier entfernt sei wohl die Gegend, welche besonders berühmt dafür ist Hund in einer anderen Form bereitzustellen :(


Luxushotel...

Namsam Tower by day


Dongdaemun, das große Osttor

...und zwischendrin verkommener Einzelhandel.
Changdeokging Palace Entry
Und am Ende wieder der Seoul Square mit Hilton Hotel im Hintergrund, was auch Endstation meiner Bustour war. Ach, bevor ich jedoch am Bahnhof aussteigen konnte, musste ich nochmal den Bus wechseln. Dazu befragte ich den Fahrer beim Einsteigen, ob er auch wirklich am Bahnhof hält. Nach ca. 5 min Fahrt wurde ich persönlich von ihm darauf hingewiesen, dass ich aussteigen muss, wenn ich zum Bahnhof will. Wow, ich war beeindruckt... und natürlich dankbar. In welcher >10 Mio. Einwohner-Stadt passiert einem sowas? Kaum nett :)


Meine Zugheimreise war ziemlich confusing. Zunächst saß ich 7 min vor Abfahrt allein im Abteil. Kurz darauf kam eine ältere Frau, die von ihrer Tochter zu ihrem Platz begleitet wurde... natürlich genau neben mir. Sie bestand darauf, dass ihr Ticket für den Fensterplatz war, auf dem ich saß... war er nicht. Okeeee, mir boogie. Die ganze Fahrt hat sie versucht sich mit mir auf Koreanisch zu unterhalten. Klar ohne Erfolg! War teilweise ganz schön anstrengend, denn aller 20 min hat sie mir ihr Telefon in die Hand gedrückt, damit ich mit ihrer Tochter auf Englisch kommunizieren konnte. Themen waren ja klar: Alter, Herkunft, und natürlich was ich in Korea treibe. Die Krönung war als sie mich am Telefon gefragt hat, ob sie sich mal bei mir melden darf, wenn sie je in Deutschland ist. Hallo...?

Mein Heimweg war ab Sintanjin relativ stressfrei. Der Bus brachte mich relativ nahe an die OneBar :) KO war ich aber ganz schön. Hab ich auch am Montag noch im Büro gemerkt. 

Dienstag war wie erwähnt Feiertag: Buddha's Birthday. Da es regnete, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen einfach nur auszuschlafen. Abends traf ich mich mit Ulrike und Flo zum Dinner in Daejeon Downtown. Chicken und Beer ist hier wohl das beliebteste und bekannteste, was der Allgemeinheit serviert wird. Langsam kann ichs nicht mehr sehen. Vorher aber schwenkten wir in Galleria Timeworld Departementstore ein. Im Kellergeschoss gibt es Exportprodukte like this:



Leider auch zu einem entsprechenden Preis. Meine Wahl viel auf gewöhnliche Spagetti. Endlich! :D Leider hatte ich bei Saft nicht so ein glückliches Händchen:

 Traubensaft an sich klingt ja übelst lecker. Wie man ganz klein ersehen kann hatte dieses Getränk immerhin 5% Fruchtsaftgehalt. Ich schätze Spülmittel schmeckt genau SO! :D
 

Ab und zu verschlägt es uns nach dem Frühstück zum morgendlichen Kaffee (welcher leider nur Pulverkaffee ist, meist vorgesüßt und -geweißt ist) aufs Dach des Werkes. Ab und zu hat man einen guten Ausblick. Die Wochen vorher war ziemlich viel yellow dust, also war die Sicht nicht ganz so berauschend. Hier noch ein paar Eindrücke vom Eingang des Standortes. Im hinteren Teil befindet sich noch ein Fußballplatz (Asche) inkl. Baseball Area.








Sportplatz

 Eingangsbereich. Das Display blinkt wirklich, leider beim Auslösen Pech gehabt.


 Heimfahrt von Cheongwon Richtung Daejeon

Abendessen im Kim Bab Company Restaurant... zu dritt 4 Dishes bestellen fetzt. Kim bab, fried rice, dulsup bibim bab und bibim myen inkl. side dishes :p

Heute, am Donnerstag bin ich nach etwas warten, dass sich mit meinem Projekt etwas tut ins Focus Factory (FF) Department "versetzt" worden. Jetzt sitz ich direkt an der Info-Quelle, sprich line engineers, die mich mit Daten füttern können. In dieser Woche war internationaler Conti-Besuch da. Anlässlich wurde die Abteilung zum Dinner eingeladen... sogar ich :) So konnte ich eine Menge Kontakte zu den neuen Kollegen knüpfen. Mr. Lee erklärte mir, dass der Tag etwas besonderes sei: sie begrüßen Newcomer, verabschieden Kollegen (einer davon geht für 3 Jahre nach Deutschland) und haben Gäste (auch China, Regensburg usw). Jeder durfte ne kleine Rede halten. Natürlich auch der "handsome german intern" (lol, es war keine Dame anwesend). Obwohl ich unvorbereitet war, kamen meine paar Sätze ganz gut an. Ich hoffe morgen früh im Büro werd ich etwas angeschaut als heute. Viele denken, ich sei von Conti Germany hergeschickt wurden, um nach dem Rechten zu sehen. Deshalb werd ich teilweise mit Skepsis empfangen. Morgen sollte das anders aussehen, da ich unmissverständlich klar gemacht habe, dass ich lediglich für Cheongwon und die Leute hier arbeite :)

 Mr Lee (FF boss) und Jimmy Lee (dude) stehend. Nachdem ich ettliche Lees und Kims kennengelernt habe, kenne ich seit heute auch Mr Lim. Er hat mir heute nochmal ne Menge in der Produktion gezeigt. 'thx'

Ingesamt ein ziemlich Soju-geprägter Abend. Das Fleisch war sehr durchwachsen, nicht gerade mein persönliches Fav. Mit den Side-Dishes aber lecker und vor allem gesellig. Zum Glück ist das Feuerwasser in Europa weitaus stärker. Der Durchschnittskoreaner hat nach wenigen Gläsern Soju genug. Anvantage: german guy :D Der wird zeitgleich mit der Sitzposition wieder wett gemacht. Ich bin einfach nicht so gelenkig... werd mich wohl nie dran gewöhnen. Stühle <3

Mr Lim (rechts, ein anderer Lee als bisher erwähnt; links der Auswanderer) hat 5 Jahre in D gelebt. Erspricht sogar relativ gut deutsch. Da ich weiß wie schwer es ist koreanisch zu lernen, kann ich mir vorstellen, dass das für ihn nicht einfach gewesen sein muss.






War ein sehr lustiger Abend. Ein Taxiservice, der einen in seinem eigenen Auto heimfährt, brachte mich wohlbehütet zurück ins Apartment :)

Mal schaun, was die Woche noch so bringt. Am Sonntag will ich mit ein paar Leuten zum koreansichen Fußball gehen: K-League: Daejeon vs. Pohang. Beste Grüße, Rechtschreib- und Grammatikfehler können direkt beim Auswärtigen Amt per Blaming-Formular gegen Vorlage der Alien Regestration Card eingereicht werden.

1 Kommentar:

  1. Scheiße, hatte heute genau dieselbe Sonnenbrille bei Barth Optik auf. Und Bia meinte kauf Sie, nochmal Glück gehabt, dass ich sie wieder hingehangen haben - voll der twin gewesen.

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