Sonntag, 14. August 2011

Jeonju mit Jay und Doyeon - Koreas finest



Ausflug nach Jeonju

das 230 km südlich von Seoul liegende Jeonju ist bekannt für sein schönes Hanok-Village, also die koreanisch erhaltene Altstadt. Dort gibt es unzählige Souvenirläden, Cafés, aber vor allem traditionelle Restaurants. Nach vielleicht 2 h Fahrt wurde etwa 13 Uhr geluncht. Die koreanische Food-Community hält zusammen und in den Tiefen der Naver*-Foren wurde ein kleines Familienrestaurant empfohlen, welches für eines der besten Kalguksu serviert, wo gibt in 남한 (Namhan = Süd-Korea). Die riesige Schlange vorm Restaurant trotz ca. 35°C in der Sonne erhöhte die Ansprüche an die Qualität des Essens, welche definitiv erfüllt wurden, um die Spannung rauszunehmen :)


(*koreanisches Google)


Kalguksu heißt "Mit dem Messer geschnittene Nudeln". Für etwa 4 bis 5 tausend KRW wurde eine Nudelsuppe vor mir auf den Tisch gestellt, die eine ähnliche Ausstrahlung wie eine Pizza-4-Jahreszeiten hatte. Das Bild leih ich mir mal aus einem anderen Blog, also nicht von mir:


Hatte zwar etwas von Massenabfertigung, aber die Atmosphäre war trotzdem entspannt.





Die Krönung waren die Teigtaschen (Mandus oder Dumplings) dazu. Das sollte jedoch nicht die letzte neue kulinarische Erfahrung des Tages gewesen sein...

Zum Nachtisch besuchten wir ein kleines Café, das für sein Patbingsu (koreanisches Eis: crushed ice, rote Bohnen und Früchte on top) bekannt ist. Schmeckt separat gegessen so, wie es klingt, durchmischt aber gut! Nach koreanischer Manier bestellten wir zusätzlich eine gefrorene Mangocreme (etwa wie ein dickflüssiger Iced Smoothie) :-9. 



Patbingsu

Mangocreme
Außerdem schlenderten wir durch die Altstadt, dem Hanok-Village, was aus traditionell erhaltenen kleinen Häuschen, heute meist Restaurants, Cafés oder Shops, besteht und sehr niedlich war. Leider konnte sich das Wetter nicht entscheiden. Hier ein paar Bildchen zum Rundgang:

Auf dem Weg zum "Lotusfeld"

Meine temporäre Ersatzfamilie :D


Im Souvenirshop... 1500 Won sind etwa 1 Euro... viel Spaß beim rechnen!


Not edited with Photoshop!

Blick über das Hanok-Village

Auch das Christentum ist vertreten...


Zum Abendessen führten mich meine 2 Guides in eine Makgeolli-Kneipe. Besonders Jeonju hat sich mit dem Makgeolli-Dinner einen Namen gemacht: gefühlte 50 Side Dishes! Unter anderem scharf eingelegtes Gemüse, gedünstete Meeresfrüchte und gegrillten Fisch neben Suppe und auch Undefinierbarem... und natürlich der/das weiße Reiswein/-bier/-sekt... hat vielleicht was von Federweißer, aber nicht süß!








Soviel zum Tintenfisch...

battlefield



Achja, Makgeolli hat ca. 6 - 7% Alkoholgehalt. Das hat auch Auswirkungen auf die abendliche Stimmung. War ein toller Tag hier, leider hab ich den Jeonju Bibim Bap nicht testen können. Vielleicht hab ich ja nochmal irgendwann im Leben die Chance...
 


1 Kommentar:

  1. last pic's red letter in background saying "마시자"!! Drink!! nice pic! nice one bro ㅋㅋㅋㅋ

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